KABAWIL e.V.

…my heart, my spirit.


My roots, my love, my laws, my spirit –
ist eine Zeile aus einem der Musikstücke, die zwischen März 2015 und April 2016 in dem Projekt al-ʿāʾilatu gemeinsam mit Geflüchteten und mit Düsseldorfer Musiker*innen geschrieben und komponiert wurden. Es entstanden 8 Songs, die Im Herbst 2016 im Tonstudio professionell aufgenommen wurden und die nun auf CD und Soundcloud»» veröffentlicht sind.


My Roots, My Laws, My Love, My Heart, My Spirit…

… ist eine Zeile aus einem von 8 Musikstücken, die zwischen März 2014 und April 2016 in
dem Projekt al-ʿāʾilatu entstanden sind.

Neben den Ergebnissen im Bereich Tanz wurden Songs in unterschiedlichen Besetzungen mit Geflüchteten aus Syrien, Nigeria, Ghana und Menschen aus Deutschland komponiert. Der Schwerpunkt lag bei der Arbeit zunächst darin, einen Austausch und einen musikalischen Konsens zu finden und in einen kreativen Prozess zu kommen. Da es dabei oft sprachliche Barrieren gab passierte dies meist ohne viele Worte.
Unterschiedliche musikalische Wurzeln stießen bei der Arbeit aufeinander und jedem wurde dabei ein
hohes Maß an Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeit abverlangt. Die Zeit um an den Stücken zu arbeiten war kurz. 2 – 3 Tage, für jeweils 4 -5 Stunden ist ein kleines Zeitfenster. Auch waren die Intervalle zwischen den Arbeitstreffen recht groß, ebenso die Ungewissheit, ob alle Beteiligten beim nächsten Mal wieder dabei sein werden.

Abgesehen von der Unkalkulierbarkeit durch die Lebensbedingungen in den öffentlichen Unterkünften, drohende Abschiebung oder Verlegung in andere Wohnheime oder andere Städte war die Verbindung zu vielen der Mitwirkenden fragil und konnte jeden Augenblick abbrechen. Durch Besuche in den Wohnheimen zwischen den Workshops, haben die Dozenten und ihre Assistent*innen zwar versucht die Kontinuität in der Arbeit und den persönlichen Kontakt zu halten. Einige Kontakte sind über den längeren Zeitraum dennoch verloren gegangen.
Trotz aller Schwierigkeiten hat die Gruppe von Musikern und Sängern unterschiedliche musikalische Formen und Sprachen zu einer kompositorischen Grundlage zusammengetragen und mit deren Hilfe konnten die Stücke in verschiedenen Besetzungen gespielt und gesungen werden.

Der Fokus lag darin, das Material live, mit kleinem Equipment vorzutragen. Dementsprechend waren die Stücke auch in Arrangement und Instrumentierung relativ grob und einfach strukturiert. In der Sparte Tanz wurde parallel an Choreographien gearbeitet, die dann in den Live Auftritt eingebaut wurden.
Nach den Proben und Auftritten in Flüchtlingsunterkünften lag das Material zunächst brach und wurde erst mit der Idee, die Songs aufzunehmen und einen Tonträger zu produzieren wieder aufgegriffen und schließlich weiterentwickelt zu dem was wir jetzt zu hören bekommen.

8 Stücke aus mehreren Projektphasen thematisieren Sorgen, Ängste oder Hoffnungen der hier gestrandeten Menschen, zeichnen ein Bild von kulturellem Mit- und Nebeneinander auf Augenhöhe, ohne den Versuch zu unternehmen die kulturellen Identitäten zu vermischen.

1. My Roots
2. Encounter
3. Jine
4. Life is a journey
5. Unity
6. Traveller
7. Time
8. Ez Kavokem

Musiker: Ziad Ali, Suhil Haji, Kyekyeku, Alicia Awa Beissert,Teya Beth Leonard Quarmyne, Jack Mensah, Melih Celik, Steffen Hommel, Konstantin Berghaus, Prince Amoabeng, Benjamin Nji Emu Solomon, Kojo Benedict Quaye, Billy Joe, Syavash Rastani, Gregor Kerkmann, Gert Kapo, Abiodun Odukoya, Thomas Klein
Alle Kompositionen: Odukoya and Klein ausser Jine und Teile von Ez Kavokem
Mastering: Kai Blankenberg Skyline Tonfabrik
Danke an Petra, Reinhold, Justina, Angelina, David, Aaron Und alle die das Projekt unterstützt haben!
Aufnahmen und musikalische Leitung: Thomas Klein, Abiodun Odukoya
Bearbeitung und Mix: Thomas Kein, Robert Nacken und Abiodun Odukoya
Mastering: Kai Blankenberg
CD Grafik: Thomas Klein
Teaser: Katja Stuke

Gefördert durch den Landesmusikrat NRW

 

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